Praxis für Verhaltenstherapie

Schematherapie

Die Schematherapie nach J. E. Young versteht sich als eine integrative Therapie, die die Konzepte der kognitiven Verhaltenstherapie um emotions- und erlebnisfokussierende Elemente erweitert.

"Ein Schema ist ein Muster, das in der Kindheit entsteht und sich während des ganzen Lebens immer wieder manifestiert. Es sind fest verankerte Überzeugungen, die uns selbst und die Welt betreffen und die wir uns früh im Leben angeeignet haben. Sie sind damit für unser Selbstwertgefühl von zentraler Bedeutung. Gäben wir den Glauben an ein Schema auf, würden wir die Sicherheit opfern zu wissen, wer wir sind und wie die Welt beschaffen ist. Deshalb halten wir daran fest, auch wenn uns dies immer wieder Schmerzen bereitet."

J. E. Young & J. S. Klosko, 2008

Schemata sind somit Lebensthemen, die wie schwimmende Eisberge scheinbar harmlos in unseren Meeren schwimmen. Erfahrungsgemäß ist aber nur der kleinere Teil eines Eisberges von oben sichtbar. Der größere Teil kann - wenn auch nur unter der Oberfläche - viel Raum in unserem Leben einnehmen und so manchmal für große Einschnitte sorgen.

Daher gilt es, diese Lebensthemen (auch Lebensfallen genannt) zu identifizieren, ihren Ursprung in der Kindheit und Jugendzeit zu erkennen sowie ihre Wirkung auf den heutigen Alltag zu verstehen und zu verändern lernen. Aufbauend auf diesem Verständnis wird aktiv ein Weg aus der Lebensfalle gestaltet.

Diese Erkenntnisse und Erfahrungen bieten vielleicht erstmals die Möglichkeit, Entscheidungen frei zu wählen und das Leben eines glücklichen Erwachsenen mit persönlicher Autonomie und Integrität leben zu können.

Die Schematherapie unterstützt Sie bei

Ängsten, Depressionen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Substanzabhängigkeiten sowie bei der Auflösung belastender biografischer Erlebnisse und langjähriger Beziehungsstörungen.

Blicke in dein Inneres!

Da drinnen ist eine Quelle des Guten,

die niemals aufhört zu sprudeln,

solange du nicht aufhörst

nachzugraben.

Marc Aurel